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SC Preußen - VfL Wolfsburg II 3:0
RL Nord
Saison 2004/2005, 26. Spieltag | 19.03.2005
SC Preußen: Gößling - Neunaber, Bäumer, Beer, Schyrba - Niang (69. Heineke), Tammen, Küsters (79. Yilmaz), Schäper - Milde (75. Gockel), Fiore (Trainer Hans-Werner Moors)
VfL Wolfsburg II: Platins - Romanczuk (46. Laabs), Gouiffe a Gouefan, Lorenz, Müller, Ewert, Kolm (64. Hansen), Homola, Ritter (53. Meißner), Makiadi, Präger
Tore: 1:0 Bäumer (32.), 2:0 Bäumer (42.), 3:0 Milde (62.)
Zuschauer: 2250
Stadion: Preußenstadion
Schiedsrichter: Thomas Metzen (Erftstadt)
Gelbe Karten: Schäper / Gouiffe a Gouefan, Lorenz, Makiadi
Rote Karten: Lorenz (Wolfsburg, 58. wiederholtes Foulspiel)
Auf der Tribüne weilte auch Preußens ehemaliger Co-Trainer Peter Zanter, der die Partie aufmerksam verfolgt. Gelächter allenthalben gab es bei der Einwechslung von Carsten Gockel: Nach dessen Einwechslung spielte Preußens Stadionsprecher Kerni ein herzhaftes Krähen ein. Das Geräusch lagerte schon länger bei ihm und sollte eigentlich bei einem Torerfolg erklingen. Da es keine Tore mehr von Gockel gibt, musste es heute einfach mal so sein...
Diesmal auch Zaungast war Ulli Gäher, Aufstiegsheld von 1989 und einer der besten Preußenspieler der vergangenen Jahre, nunmehr verantwortlich für den Bereich Sport im Vorstand des SCP.
Spielbericht
Eigentlich erstaunlich, dass bei nieselig-kaltem Wetter immerhin noch 2250 Unentwegte die Partie der Preußen gegen den wohl ödesten Gegner der Liga - vielleicht zusammen mit Hertha BSC Berlin (A) - ansehen wollten. Die da waren, wurden aber nicht enttäuscht. Zwar war das Spiel über 45 Minuten eher nicht so schön - aber Jens Bäumer Soloauftritt dafür umso hübscher. Zweimal legte sich der Abwehrmann den Ball zurecht, zweimal zimmerte er das Ding nach Freistößen ins Netz. Einmal links unten, dann rechts unten. Und Torwart Platins schaute beide Male nur staunend zu.
Die beiden Tore brachten dem SCP das 2:0 zur Pause, das keinesfalls anders entstanden sein könnte als durch Standards. Aus dem Spiel heraus fand nicht viel bis gar nichts statt. Das lag natürlich auch an den Gästen, denen bemerkenswert wenig einfiel in Münster. Von Kampfeswillen nichts zu sehen, spielerische Klasse sowieso nicht.
Das war ok für den SCP: Die stellten sich einfach den Ticken routinierter vor und hielten die Wolfsburger auf Distanz.
In der zweiten Halbzeit gab es dann wirklich nichts, rein gar nichts mehr zu bestellen für die Gäste. Die Preußen hatten das Ding sicher im Griff und endlich auch ein paar Torchancen aus dem Spiel heraus. Die schönste Szene nutzte Tino Milde zum 3:0. Energisch setzte er vor dem Strafraum nach, eroberte sich den Ball, passte links raus zu Fiore. Der flankte den Ball hinüber zu Stephan Küsters, der legte wieder zurück auf den nach vorne eilenden Milde - und der drückte ein zum 3:0. Das war sowas wie Fußball und längst verdient.
Von Aufbäumen danach keinerlei Spur bei den Gästen. Die Preußen ihrerseits schalteten einen Gang zurück und schonten ihre Kräfte für den Auftritt in Uerdingen am Mittwoch. Dort müssen sich die Preußen sicher nicht verstecken. Denn endlich scheint sich der schöne Spruch aus der Saisonvorbereitung zu bewahrheiten: Gegen uns muss man erst mal Tore
schießen. Nun denn, in diesem Sinn.
Statistik und weitere Spiele
Insgesamt
2 Spiele gegen VfL Wolfsburg II vorhanden, davon bislang
0 Niederlagen,
1 Unentschieden und
1 Preußensiege.
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