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Saison 2005/2006
RL Nord, , 3. Spieltag
06.08.2005
Preußenstadion, 2950 Zuschauer


SC Preußen - Chemnitzer FC


2:1




SC Preußen
Gößling - Plate, Beer, Schyrba (C), Kocholl - Probst, Yilmaz (80. Kegel), Tammen, Noutsos (63. Heineke) - Gockel (89. Schupp), Weerman (Trainer Colin Bell)
Chemnitzer FC
Süßner - Becker (69. Kunert), Vogel, Görke, Mayer, Salonen, Okeke (78. Schumann), Göhlert, Stark, Ensrud (46. Schmidt), Berger

Tore: 1:0 Weerman (9.), 2:0 Weerman (45.), 2:1 Görke (88.)
Schiedsrichter: Willenborg
Gelbe Karten: Kegel, Gockel, Noutsos / Schmidt, Ensrud
Gelb-Rote Karten: Weerman (59. Foulspiel)



Spielbericht



Das Positive zunächst: Die Preußen haben ihren ersten Sieg eingefahren. Sie haben die ersten beiden Tore geschossen. Sie haben scheinbar endlich einen funktionierenden Stürmer gefunden. Sie haben erneut so gut wie keine Torchance des Gegners zugelassen.

All das zählt eine Menge. So wichtig der 2:1-Sieg gegen den Chemnitzer FC auch war, am Ende schwingt ein unangehmer Beigeschmack mit. Als der Schiedsrichter ein hartes, aber nicht ungewöhnliches Foulspiel von Paul Weerman überhart und eigentlich unangemessen mit Rot bewertete, musste der SCP zusehen, wie der just neu verpflichtete Stürmer schon wieder runter musste vom Platz.
Da war das Spiel aber beim Stand von 2:0 eigentlich entschieden. Es ist anzunehmen, dass ohne die Dezimierung der CFC gar nicht mehr groß aufgefallen wäre.
Fakt ist, dass die Sachsen sich über 90 Minuten exakt eine echte Torchance erspielten. Okeke zielte per Kopf neben das Tor, noch in der ersten Halbzeit. Ansonsten verbrachte Gößling im Preußentor einen geruhsamen Nachmittag, viel zu tun hatte er nicht.
Zwölf Minuten lang machte der SCP zu Beginn mächtig Alarm, da war von den Gästen rein gar nichts zu sehen. Und die Führung für die Preußen fiel fast logisch, weil Weerman eiskalt zum 1:0 einschob, vorbei an Torwart Süßner.
Dann kam der große Regen, der Hegelschauer, und das Spiel wurde für über zehn Minuten unterbrochen. Der Schwung war danach erst einmal futsch beim SCP. Stattdessen kamen endlich auch die Chemnitzer besser ins Spiel. Aber wie gesagt: Alles brotlose Kunst, denn es gab keine Torchancen.
Stattdessen hatte Weerman seinen zweiten Glanzauftritt. Beim Freistoß von Yilmaz wuselte der Stürmer schon energisch im Strafraum herum und kassierte gar eine Ermahnung des Schiedsrichters. Und dennoch setzte er sich weiter durch und traf per Kopf zum 2:0. Riesenjubel beim mittlerweile in der Mehrzahl auf die Tribüne gewanderten Publikum.

Nach der Pause blieb es zunächst beim verteilten Spiel. Doch dann fuhr Weerman dem Chemnitzer Stark in die Parade. Ende bekannt, Chemnitz erhöhte den Druck und der SCP operierte nur noch in der eigenen Hälfte. Allein Carsten Gockel verblieb in der Spitze. Wer jedoch im Sturmlauf der Gäste auch Chancen erhofft hatte (zum Beispiel die Chemnitzer Fans), wurde arg enttäuscht. Keine einzige Chance in der zweiten Halbzeit. Stattdessen viel Zweikämpfe vor dem Strafraum, eine Abwehrschlacht.
Kein Zufall, dass der zweite Gegentreffer der Saison wiederum aus einem Freistoß resultierte. Weder die Hertha aus Berlin noch die Chemnitzer schafften es, gegen den SCP aus dem Spiel heraus zu treffen - auch ein Verdienst der wackeren Viererkette.

Das schreibt mdr.de
Chemnitz kassiert Pleite trotz Überzahl
Für den Chemnitzer FC beginnt der Kampf gegen den Abstieg wieder zeitig. Am Sonnabend verlor das Demuth-Team das zweite Spiel in Folge. Bei Preußen Münster, das Chemnitz am letzten Spieltag der vergangenen Saison durch ein 5:5 gegen die Dortmunder Amateure vor dem Abstieg bewahrte, gab es eine 1:2-Niederlage.
Der CFC bedankte sich für die Last-Minute-Rettung der letzten Spielzeit gleich doppelt. Zum einen brachten Spieler und Verein den Westfalen einige Fässer Bier mit. Zum anderen öffneten die "Himmelblauen" ihre Abwehr bereits zeitig: Nach neun Minuten stand der Chemnitzer Stark zu weit von Gegenspieler Weerman entfernt, der bedankte sich mit dem 1:0. Bereits im Gegenzug lag der Ball jedoch schon im Tor der Münsteraner: Vogel hatte einen Berger-Schuss abgestaubt, der Schiedrichter verweigerte dem CFC allerdings mit einer umstrittenen Entscheidung den Torjubel, weil Mayer seinen Gegenspieler gefoult haben soll.
Kurz darauf traf der Unparteiische eine unumstrittende Entscheidung, als er bei einem Hagel-Gewitter die Partie für zwölf Minuten unterbrach. CFC-Trainer Demuth nutzte die Pause und schickte eine nun offensiver ausgerichtete Mannschaft aufs Feld. Klare Chancen konnte Chemnitz aber nicht herausspielen. Stattdessen brachte Weerman Chemnitz mit dem Pausenpfiff und einem Kopfball unter die Latte endgültig auf die Verliererstraße.
Der erst in dieser Woche verpflichtete Niederländer Weerman stand auch nach dem Wechsel im Mittelpunkt: Nach einem Foul an Stark flog der 28-Jährige mit Rot vom Platz (60.). Doch die in der zweiten Halbzeit verbesserten Chemnitzer konnten aus der Überzahl wenig Kapital schlagen. Nur einen gefährlichen Torschuss brachte der CFC zu Stande: Görke traf kurz vor dem Abpfiff mit einem 30-Meter-Freistoß in die linke Ecke zum Anschluss.
Nach dem Spiel war CFC-Trainer Dietmar Demuth sauer: "In der ersten Halbzeit waren wir überhaupt nicht auf dem Platz. Wir kamen nicht in die Zweikämpfe. Nach der Pause war ich mit der kämpferischen Einstellung zufrieden. Das Anschlusstor kam zu spät. Die Entschuldigung der dünnen Personaldecke lasse ich nicht zu."
Sein Gegenüber, Ex-Dynamo-Dresden-Trainer Colin Bell, sagte: "Ich bin froh und danke Gott für unsere ersten Heimspielpunkte. Wir sind sehr gut in das Spiel bekommen und haben früh getroffen. Unser Neueinkauf Weermann hat voll eingeschlagen. Wir können froh sein, dass das Anschlusstor so spät gefallen ist, sonst hätten wir noch Probleme bekommen."
zuletzt aktualisiert: 07. August 2005 | 02:19


Statistik und weitere Spiele


Insgesamt 24 Spiele gegen Chemnitzer FC vorhanden. Bilanz der bereits absolvierten Begegnungen:
5 Niederlage/n
5 Unentschieden
14 Preußensiege.

SaisonPaarungErg.
2001/20026Chemnitzer FC - SC Preußen 2:1 (1:0)
2001/200222SC Preußen - Chemnitzer FC 1:0 (1:0)
2002/20031Chemnitzer FC - SC Preußen 2:0 (0:0)
2002/200318SC Preußen - Chemnitzer FC 0:0 (0:0)
2003/200414Chemnitzer FC - SC Preußen 1:0 (0:0)
2003/200431SC Preußen - Chemnitzer FC 1:0 (0:0)
2004/20053SC Preußen - Chemnitzer FC 1:0 (0:0)
2004/200522Chemnitzer FC - SC Preußen 0:0 (0:0)
2005/20063SC Preußen - Chemnitzer FC 2:1 (2:0)
2005/200622Chemnitzer FC - SC Preußen 1:1 (0:0)
2011/20122Chemnitzer FC - SC Preußen 1:2 (1:2)
2011/201220SC Preußen - Chemnitzer FC 2:2 (1:0)
2012/20132SC Preußen - Chemnitzer FC 1:0 (1:0)
2012/201321Chemnitzer FC - SC Preußen 2:2 (2:0)
2013/201412Chemnitzer FC - SC Preußen 0:4 (0:4)
2013/201431SC Preußen - Chemnitzer FC 3:1 (1:1)
2014/201513Chemnitzer FC - SC Preußen 1:0 (1:0)
2014/201532SC Preußen - Chemnitzer FC 2:3 (2:2)
2015/20168Chemnitzer FC - SC Preußen 0:1 (0:0)
2015/201627SC Preußen - Chemnitzer FC 3:1 (0:1)
2016/201717SC Preußen - Chemnitzer FC 1:0 (0:0)
2016/201736Chemnitzer FC - SC Preußen 0:3 (0:1)
2017/201817SC Preußen - Chemnitzer FC 1:0 (0:0)
2017/201836Chemnitzer FC - SC Preußen 1:2 (0:1)

Legende
TE = Testspiel
P = Pokalspiel (Verbandspokal, DFB-Pokal)
HT = Hallenturnier
T = Sonstige Turniere




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