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Saison 2012/2013
3. Liga, , 5. Spieltag
11.08.2012, 14.00 Uhr
brita-Arena, 2780 Zuschauer


SV Wehen Wiesbaden - SC Preußen


2:2




SV Wehen Wiesbaden
Gurski - Guenther, Wiemann, Gyasi, Bieler – Ivana (62. Zieba), R. Müller, Mann, Mintzel - Janjic, Stroh-Engel (72. Wohlfarth) (Trainer Peter Vollmann)
SC Preußen
Masuch - Schöneberg, Schmidt, Kühne, Hergesell – Siegert, Truckenbrod (70. Grote), Bischoff, Heise (71. Sönmez) – Nazarov (46. Königs), Taylor (Trainer Pavel Dotchev)

Tore: 1:0 Stroh-Engel (29.), 2:0 Stroh-Engel (67.), 2:1 Bischoff (89.), 2:2 Schmidt (92.)
Schiedsrichter: Lothar Ostheimer (Pfaffenhofen a. d. Ilm/Bayern)
Gelbe Karten: Mann / Königs
Rote Karten: Kühne (82.)



Spielbericht



Hm. Man könnte auf die Idee kommen, dass der SCP sein Glück nun ausgereizt hat. Binnen drei Minuten drehte der SCP am Samstag einen 0:2-Rückstand in ein 2:2. Das alles ab der 87. Minute und in Unterzahl. Eine dieser typischen Fußball-Geschichten: Münster hatte bereits drei Tage zuvor ein 0:2 gegen Rostock gedreht, Wehen Wiesbaden dagegen drei Tage zuvor ein 2:0 gegen Babelsberg verspielt. Wie sich die Momente gleichen... am Ende konnten es beide Teams kaum fassen.

Drei, vier Minuten lagen zwischen einer erneuten Pleite in Hessen und Jubelszenen nach Abpfiff. Vor nicht einmal 2800 Zuschauer, darunter sicherlich 400 aus Münster, deutete vieles auf die nächste Auswärtspleite hin. Denn Münster, das muss man einfach sagen, kassiert lästige und leichte Tore. Die Innenverteidigung knirscht gewaltig, das gesamte Abwehrverhalten ist wackelig - immer wieder bringt sich der SCP durch schlampige Fehlpässe in echte Bedrängnis. Und immer wieder fallen durch solche Nachlässigkeiten Gegentore, sechs schon in fünf Spielen. Da ist reichlich Nachholbedarf in der Defensive.

Ärgerlich sind diese Gegentore vor allem, weil der SCP eigentlich eine sehr reife Spielanlage zeigt. Schon in der ersten Halbzeit spielte sich die Partie zum größeren Teil in der Hälfte der Gastgeber ab. Chancen hatten beide Mannschaften schon in der Anfangsphase. Matthew Taylor scheiterte per Kopfball, auf der Gegenseite parierte Masuch einen Schuss von Janjic bravourös. Den ersten Treffer setzten dann aber die Gastgeber. Stefan Kühne stoppte Janjic nicht, der flankte nach innen, dort drückte Stroh-Engel den Ball über die Linie. Oder war's ein Eigentor von Kevin Schöneberg? Es spielt keine Rolle, Wiesbaden führte 1:0 nach 29 Minuten und es war auch der Auftakt zur stärksten Phase der Gastgeber. Denn Münster ging der Faden verloren, der SVWW hatte das Ding klar im Griff.

Endlich wachte nach dem Seitenwechsel der SCP auch wieder auf. Jetzt langsam übernahmen die Preußen die Spielkontrolle - aber das gab Wehen Wiesbaden auch neue Räume für ihre eigenen schnellen Angriffen. Marcus Mann hatte Chancen aufs zweite Tor, auf der Gegenseite scheiterte Schöneberg gleich doppelt. Dann der Schock für den SCP: Eine Hereingabe können die Preußen nicht klären, Stroh-Engel dreht sich und drischt den Ball ins Netz. 0:2 und Erinnerungen an das Rostock-Spiel wurden langsam wach.

Münster wechselte offensiv durch, Sönmez und Grote rein, die defensiven Truckenbrod und Heise raus. Es war der Auftakt zu einer Schlussphase mit zwei ganz verschiedenen Teams: Münster drängte auf ein Tor, Wiesbaden konterte und vergab dabei beste Chancen in Reihe. Steffen Wohlfahrth, an dem die Preußen auch mal interessiert waren, vergab nach 78 Minuten einer dieser großen Chancen. Keine Frage, das 3:0 wäre natürlich die Entscheidung gewesen.

Münster wurde durch den Schiedsrichter geschwächt. Die Gelb-Rote Karte gegen Stefan Kühne war völlig überzogen, aber alle Proteste halfen nicht, nun ging's in Unterzahl weiter. Und als 88 Minuten gespielt waren, schien alles klar. Doch wie das im Fußball so ist... In einem lichten Moment sah Amaury Bischoff die Lücke, schlenzte den Ball in weitem Bogen ins Eck. Ein Traumtor, zwei Minuten vor dem offiziellen Spielende. Es schien nur ein Schönheitsfehler zu sein... Es schien so, dann Wiesbaden hatte direkt die gewaltige Chance aufs 3:1 - aber erneut vergab Wohlfahrth.

Stattdessen bekam Münster die letzte Gelegenheit in der Nachspielzeit. Amaury Bischoff führte einen Freistoß aus, der Ball senkt sich tief in den Strafraum und fällt irgendwie Dominik Schmidt vor die Füße, der schiebt den Ball weiter - es steht 2:2! Direkt im Anschluss der Abfiff, Münster hat erneut ein 0:2 gedreht und Wiesbaden ist bedient...


Statistik und weitere Spiele


Insgesamt 13 Spiele gegen SV Wehen Wiesbaden vorhanden. Bilanz der bereits absolvierten Begegnungen:
4 Niederlage/n
7 Unentschieden
2 Preußensiege.

SaisonPaarungErg.
2011/201212SV Wehen Wiesbaden - SC Preußen 3:0 (3:0)
2011/201231SC Preußen - SV Wehen Wiesbaden 1:1 (1:1)
2012/20135SV Wehen Wiesbaden - SC Preußen 2:2 (1:0)
2012/201324SC Preußen - SV Wehen Wiesbaden 0:0 (0:0)
2013/20144SV Wehen Wiesbaden - SC Preußen 1:1 (0:1)
2013/201423SC Preußen - SV Wehen Wiesbaden 0:1 (0:0)
2014/20158SC Preußen - SV Wehen Wiesbaden 3:2 (1:1)
2014/201527SV Wehen Wiesbaden - SC Preußen 2:2 (0:1)
2015/201617SC Preußen - SV Wehen Wiesbaden 0:0 (0:0)
2015/201636SV Wehen Wiesbaden - SC Preußen 0:2 (0:1)
2016/201711SC Preußen - SV Wehen Wiesbaden 2:2 (1:1)
2016/201730SV Wehen Wiesbaden - SC Preußen 1:0 (0:0)
2017/201814SV Wehen Wiesbaden - SC Preußen 6:2 (4:1)

Legende
TE = Testspiel
P = Pokalspiel (Verbandspokal, DFB-Pokal)
HT = Hallenturnier
T = Sonstige Turniere




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