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3. Liga, 3. Spieltag

Spieldatum: 07.08.2018, 19.00 Uhr

1. FC Kaiserslautern - SC Preußen 1:2 (0:0)

Aufstellung 1. FC Kaiserslautern

Sievers – Dick, Kraus, Hainault (Özdemir, 72.), Sternberg – Hemlein, Fechner, Albaek, Zuck – Thiele, Biada (Spalvis, 46.)
Aufstellung SC Preußen

Schnitzler – Scherder, Kittner, Borgmann – Menig, Braun (Kobylanski, 68.), Klingenburg, Rodrigues Pires, Heidemann – Hoffmann (Rühle, 61.), Warschewski (Dadashov, 61.)
Trainer: Michael FrontzeckTrainer: Antwerpen, Marco
Tore: 0:1 Kraus (50.), 1:1 Menig (74.), 2:1 Kobylanski (92.)
Zuschauer: 22881, Spielort Betzenberg
Schiedsrichter: Robert Kempter
Gelbe Karten: Biada, Fechner, Spalvis, Sternberg / Borgmann, Rodrigues Pires, Heidemann, Schnitzler

Das erste Ligaspiel zwischen Kaiserslautern und Münster seit der Bundesliga-Gründungssaison. Und der SCP lieferte eine gute Partie ab, hielt das Spiel in der ersten Hälfte lange offen. Der SCP hatte sogar den besseren Start ins Spiel. Es war ein eher zweikampfbetontes Spiel vor über 22.000 Zuschauern, darunter etwa 400 Preußenfans. Es dauerte bis in die 2. Hälfte, ehe auch Tore fielen. Kaiserslautern ging in Führung, weil der SCP einen Ball nicht wirklich aus dem Strafraum bekam. Kraus nahm den Abpraller volley, der Ball setzte vor Torwart Schnitzler fies auf und drin war er...

Münster glich nach 74 Minuten aus: Martin Kobylanski setzte einen glänzenden Freistoß an, den Torwart Sievers nur nach vorn abklatschen konnte. Fabian Menig war mit aufgerückt und schob zum 1:1 ins lange Eck ein. Es wurde noch besser. In der Nachspielzeit holte Klingenburg einen Freistoß heraus. Martin Kobylanski nahm kurz Anlauf und donnerte den Ball links oben ins Eck. Kollektives Ausflippen beim SCP. Der Torschrei des Telekom-Kommentators Christian Straßburger ("Was für ein unfassbares Tor! Mir platzt die Hose! Ich kann nicht mehr!") schaffte es später sogar auf die Startseite von Bild.de.

FCK-Trainer Michael Frontzeck haderte mit der späten Niederlage. Tatsächlich hatte Kaiserslautern Glück, weil es zwei Elfmeter nicht gab, die man hätte geben können, einen sogar geben müssen. Da stoppte Florian Dick den Ball im Strafraum mit dem Arm, eigentlich eine völlig klare Elfmeterszene. Aber kein Pfiff. Auf liga3-online bewertete der frühere Bundesliga-Schiedsrichter Tabak Rafati beide Szenen als klare Elfmeter.


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